{"id":348,"date":"2023-10-12T16:18:47","date_gmt":"2023-10-12T16:18:47","guid":{"rendered":"https:\/\/kmathf.de\/Home\/?page_id=348"},"modified":"2023-10-12T16:40:28","modified_gmt":"2023-10-12T16:40:28","slug":"2-diskussionsentwurf-aufbau-von-bachelor-und-masterstudiengaengen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kmathf.de\/Home\/kmathf\/kmathf-standpunkte\/2-diskussionsentwurf-aufbau-von-bachelor-und-masterstudiengaengen\/","title":{"rendered":"2. Diskussionsentwurf: Aufbau von Bachelor- und Masterstudieng\u00e4ngen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">22.12.01<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine KMathF-Kommission ist dabei, Richtlinien und Empfehlungen f\u00fcr den gestuften internationalen Bachelor\/Master-Studiengang auszuarbeiten. Dabei sind Vorschl\u00e4ge aus den mathematischen Fachbereichen sehr willkommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bachelor:&nbsp;<\/strong>&nbsp;Die Ausbildung dauert drei Jahre mit Pr\u00fcfungen nach jedem Kurs (wie zum Beispiel nach einem zweisemestrigen Kurs Analysis). Es gibt wahlweise bis zu vier<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Kategorien<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Bachelor in einem au\u00dfermathematischen Fach X mit Nebenfach Mathematik. Die Wochenstundenzahl in Mathematik ist im Durchschnitt 9.<br>(<em>Abschlussgrad:<\/em>&nbsp;Bachelor of Science im Fach X mit Nebenfach Mathematik)<\/li>\n\n\n\n<li>Bachelor in Mathematik mit Nebenfach Y. Die Wochenstundenzahl in Mathematik ist im Durchschnitt 15.<br>(<em>Abschlussgrad:&nbsp;<\/em>Bachelor of Science in Mathematik mit Nebenfach Y)<\/li>\n\n\n\n<li>Bachelor in Mathematik. Die Wochenstundenzahl ist im Durchschnitt 26.<br>(<em>Abschlussgrad:<\/em>&nbsp;Bachelor of Science in Mathematik)<\/li>\n\n\n\n<li>Bachelor of Science in Statistik oder in einem der Kombinationsf\u00e4cher Wirtschaftsmathematik, Finanzmathematik, Technomathematik und Biomathematik. (Hier sind die Studienpl\u00e4ne noch zu erstellen.)<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den folgenden Tabellen bedeutet die Angabe 4+2 zum Beispiel: 4 Stunden Vorlesung und 2 Stunden \u00dcbungen pro Woche im Jahr (das entspricht 8 SWS Vorlesung + 4 SWS \u00dcbung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mathematische Anforderungen in Kategorie 1 &nbsp; (Bachelor in X mit Nebenfach Mathematik):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>1.Jahr<\/strong><strong><\/strong><\/td><td>Lineare Algebra 4+2<\/td><td>Analysis 4+2<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>2.Jahr<\/strong><\/td><td>Algebra 2+1<\/td><td>H\u00f6here Analysis 2+1<\/td><td>Diskrete Math. 2+2<\/td><td>Stochastik 2+1<\/td><td>Praktikum mit Computereinsatz 2<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man kann auch Kurse ins dritte Jahr transferieren. Insgesamt ergibt sich in der Tabelle die Summe&nbsp;<strong>27<\/strong>, und das entspricht der obigen Durchschnittszahl von 9 f\u00fcr ein dreij\u00e4hriges Studium.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mathematische Anforderungen in Kategorie 2 &nbsp; (Bachelor in Mathematik mit Nebenfach Y):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>1.Jahr<\/strong><strong><\/strong><\/td><td>wie in Kategorie 1<\/td><\/tr><tr><td><strong>2.Jahr<\/strong><\/td><td>wie in Kategorie 1 + Numerik (2+1) + Funktionentheorie (2+1)<\/td><\/tr><tr><td><strong>3.Jahr<\/strong><\/td><td>Funktionalanalysis (2+1)<br>+ wahlweise (2+1): Numerik II oder Stochastik II oder Computeralgebra oder wiss.Rechnen<br>+ Wahlpflicht (6) + Bachelorarbeit<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es empfiehlt sich dabei, Kurse wie Funktionentheorie innerhalb eines Semesters vierst\u00fcndig mit zwei \u00dcbungsstunden zu absolvieren (anstatt dies auf ein Jahr zu verteilen). Die Reihenfolge der Vorlesungen Stochastik und Numerik kann auch vertauscht werden. Die Wahlpflichtveranstaltungen dienen der Vertiefung in einem gew\u00e4hlten Schwerpunkt je nach Lehrangeboten des Fachbereichs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anforderungen in Kategorie 3 &nbsp; (Bachelor in Mathematik):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>1.Jahr<\/strong><strong><\/strong><\/td><td>wie in Kategorie 2 + Programmierpraktikum (4+3) + au\u00dfermath. Fach<\/td><\/tr><tr><td><strong>2.Jahr<\/strong><\/td><td>wie in Kategorie 2 + Partielle Dgl (2+1) + Wahlpflicht (5)<\/td><\/tr><tr><td><strong>3.Jahr<\/strong><\/td><td>wie in Kategorie 2 + Wahl zwischen drei Optionen, s.unten<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem zweiten Jahr gibt es drei Optionen f\u00fcr den weiteren Studienverlauf. Es ist dazu jeweils ein Mentor zu konsultieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Theoriebezogene Mathematik:&nbsp;<\/strong>&nbsp;wie in Kategorie 2 + Wahlpflicht (18) inklusive Seminare und Abschlussarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anwendungsbezogene Mathematik:&nbsp;<\/strong>wie in Kategorie 2 + Wahlpflicht (18) inklusive Praktikum und Praktikumsarbeit. Die Vorlesungen Numerik II und Stochastik II sind obligatorisch. Vertiefungsm\u00f6glichkeiten in Numerik (insbesondere Numerik partieller Dglen), Stochastik oder Optimierung (diskret, ganzzahlig) je nach Angebot des Fachbereichs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Informatik-bezogene Mathematik:&nbsp;<\/strong>wie in Kategorie 2 + Wahlpflicht (18), inklusive Praktikum und Praktikumsarbeit. Es findet eine Zusammenarbeit mit dem Informatik-Fachbereich statt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine g\u00fcnstige Zeit f\u00fcr einen m\u00f6glichen Auslandsaufenthalt w\u00e4re z.B. das zweite Semester im zweiten Jahr. In einer der Semesterferien sollte ein Industrie- oder Fachpraktikum absolviert werden. Ferner ist an mindestens zwei Wochenendseminaren teilzunehmen, um Teamarbeit, Gruppendynamik, Rhetorik, Vertragsrecht oder Vergleichbares zu lernen. Veranstaltungen dazu k\u00f6nnten hochschulzentral angeboten werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Master:<\/strong>&nbsp;Die Masterausbildung dauert im Anschluss an einen qualifizierten Bachelorabschluss zwei Jahre. Im ersten Jahr hat man 14 Wochenstunden zu belegen und sich in das Gebiet der Masterarbeit einzuarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kurse im 1.Jahr der Masterausbildung:&nbsp;<\/strong>&nbsp;in Algebra(3) (kommutativ, nicht-kommutativ), in Analysis(2) (komplex, global, Funktionalanalysis) und in Geometrie\/Topologie(2) (Differentialgeometrie, algebraische Geometrie, algebraische Topologie), dann Wahlpflicht(5) und Seminar(2).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2.Jahr:&nbsp;<\/strong>&nbsp;Das zweite Jahr der Masterausbildung dient der Vorbereitung und des Aufschreibens der Masterarbeit. Es ist an Seminaren teilzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Credits:&nbsp;<\/strong>&nbsp;Die Kreditpunkte sind wie die Wochenstundenzahlen zu vergeben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">22.12.2001. \u00a0 Diskussionsbeitr\u00e4ge an\u00a0<a href=\"mailto:kersten@mathematik.uni-bielefeld.de\">kersten@mathematik.uni-bielefeld.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22.12.01 Eine KMathF-Kommission ist dabei, Richtlinien und Empfehlungen f\u00fcr den gestuften internationalen Bachelor\/Master-Studiengang auszuarbeiten. 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