{"id":221,"date":"2023-10-11T22:34:28","date_gmt":"2023-10-11T22:34:28","guid":{"rendered":"https:\/\/kmathf.de\/Home\/?page_id=221"},"modified":"2023-10-11T23:56:37","modified_gmt":"2023-10-11T23:56:37","slug":"richtlinien-und-empfehlungen-zu-bachelor-und-masterstudiengaengen-im-fach-mathematik-fuer-das-lehramt-an-gymnasien-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kmathf.de\/Home\/kmathf\/kmathf-standpunkte\/richtlinien-und-empfehlungen-zu-bachelor-und-masterstudiengaengen-im-fach-mathematik-fuer-das-lehramt-an-gymnasien-2\/","title":{"rendered":"Richtlinien und Empfehlungen zu Bachelor- und Masterstudieng\u00e4ngen im Fach Mathematik f\u00fcr das Lehramt an Gymnasien"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">DMV, GDM, KMathF, MNU<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die&nbsp;<strong>Mathematik<\/strong>&nbsp;ist eine der \u00e4ltesten und h\u00f6chstentwickelten Wissenschaften. Weil Mathematik zudem als Basiswissenschaft f\u00fcr Naturwissenschaften, Informatik und moderne Hochtechnologien dient, ist sie auch ein bedeutendes Schulfach. Lehramtsstudierende brauchen eine exzellente und wissenschaftsorientierte Fachausbildung; sie m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus fachdidaktisch, medienmethodisch und erziehungswissenschaftlich qualifiziert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier sollen einige Richtlinien und Empfehlungen f\u00fcr die Ausbildung zum Lehrerberuf ausgesprochen werden, die bei einer m\u00f6glichen Umstellung vom herk\u00f6mmlichen Lehramtsstudium zum Bachelor\/Masterstudium ber\u00fccksichtigt werden sollten. Dabei handelt es sich um das Lehramt an Gymnasien (bzw. Sekundarstufe I,II) und um das Fach Mathematik. Wesentliche Aspekte der Lehramtsausbildung in diesem Bereich sind 2001 von DMV und GDM gemeinsam erarbeitet worden. Insbesondere wurde damals zum Ausdruck gebracht, dass Reform\u00fcberlegungen unterst\u00fctzt werden, die zu einer Verbesserung der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern f\u00fchren. Nach wie vor sind wir der Meinung, dass diese Reformen im Rahmen des jetzigen Ausbildungssystems m\u00f6glich sind. Werden aber politische Vorgaben zu einer Einf\u00fchrung von BA\/MA-Lehramtsstudieng\u00e4ngen f\u00fchren, so sollte diese Umstellung als Chance f\u00fcr die Umsetzung wichtiger Innovationen genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">I. Strukturvorgaben<\/h6>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Gestufter Aufbau:<\/em>\u00a0\u00a0\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bachelorstudium mit berufsbef\u00e4higendem Zwischenabschluss\u00a0<em>Bachelor of Science<\/em>\u00a0oder\u00a0<em>Bachelor of Arts<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Auf dem Bachelorstudium aufbauendes Masterstudium mit dem Abschluss\u00a0<em>Master of Science\u00a0<\/em>oder\u00a0<em>Master of Arts\u00a0<\/em>oder\u00a0<em>Master of Education<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Nach dem Referendariat berufsbegleitende Fortbildung<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Blickrichtung Lehrerberuf:<\/em>&nbsp;&nbsp; Bereits das Bachelorstudium sollte fachdidaktische und schulpraktische Anteile enthalten.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Durchl\u00e4ssigkeit:<\/em>&nbsp;&nbsp; Eine Revision der Entscheidung zum Lehrerberuf sollte in den ersten Semestern ohne gr\u00f6\u00dferen Zeitverlust m\u00f6glich sein ebenso wie ein nachtr\u00e4glicher Einstieg etwa vom Bachelorstudium der Mathematik in das Lehramtsstudium.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Zwei F\u00e4cher:<\/em>&nbsp;&nbsp; Neben Mathematik muss noch ein weiteres schulrelevantes Fach studiert werden.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Modularisierung:<\/em>&nbsp;&nbsp; Das bedeutet die Einteilung eines Studiengangs in zeitlich und thematisch zusammengefasste Einheiten, genannt&nbsp;<em>Module<\/em>, die jeweils gepr\u00fcft werden.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Kreditpunktesystem:<\/em>&nbsp;&nbsp; Das ist die quantitative Bewertung von Studienleistungen gem\u00e4\u00df dem&nbsp;<em>European Credit Transfer System<\/em>&nbsp;(ECTS), vgl. III.5 unten.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Gleichwertigkeit:<\/em>\u00a0\u00a0 Erstes Staatsexamen und Masterabschluss f\u00fcr das Lehramt an Gymnasien sind gleichwertig.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">II. Ausbildungsziele<\/h6>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Allgemeine Ausbildungsziele<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fundierte mathematische Kenntnisse\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Tiefenverst\u00e4ndnis von Mathematik und \u00dcberblickswissen<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00e4higkeit zum mathematischen Experimentieren<\/li>\n\n\n\n<li>Historisches Verst\u00e4ndnis von Mathematik<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Grundlegende Bef\u00e4higung zu einer wissenschaftlichen Arbeitsweise<\/li>\n\n\n\n<li>Methodenkompetenz, Flexibilit\u00e4t, transferierbare Erkenntnisse<\/li>\n\n\n\n<li>Abstraktionsverm\u00f6gen, Bef\u00e4higung zum Erkennen von Analogien und Grundmustern<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00e4higkeiten zum Erkennen, Formulieren und L\u00f6sen von mathematikhaltigen Problemen<\/li>\n\n\n\n<li>Training von konzeptionellem, analytischem und logischem Denken<\/li>\n\n\n\n<li>Forschungsorientierte mathematische Kompetenz<\/li>\n\n\n\n<li>Kommunikationsfertigkeiten, Bef\u00e4higung zur Teamarbeit, Fremdsprachenkenntnisse<\/li>\n\n\n\n<li>Erwerb von Lernstrategien f\u00fcr lebenslanges Lernen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Berufsbef\u00e4higung durch den Bachelorabschluss<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Mitarbeit in einem Team aus Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Ingenieuren in Verwaltung, Industrie und Wirtschaft<\/li>\n\n\n\n<li>T\u00e4tigkeiten in einschl\u00e4gigen Verlagen und Bildungszentren<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>F\u00fcr den Lehrerberuf spezifische Ausbildungsziele<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fachdidaktische und p\u00e4dagogische Eignung<\/li>\n\n\n\n<li>Wissen \u00fcber das Wesen von Lehr- und Lernprozessen sowie deren Beurteilung<\/li>\n\n\n\n<li>Bef\u00e4higung zum fachkompetenten Einsatz neuer Medien und geeigneter Software im Unterricht<\/li>\n\n\n\n<li>Die Faszination der Mathematik zu erfahren und in der Schule weitergeben zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Erfolgreiches konsekutives Bachelor\/Masterstudium<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Qualifikation zum Referendariat<\/li>\n\n\n\n<li>Bef\u00e4higung zu einem Promotionsstudium<\/li>\n\n\n\n<li>Bef\u00e4higung und Motivation, berufsbegleitend die mathematische Allgemeinbildung zu erweitern<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">III. Allgemeine Qualit\u00e4tsstandards<\/h6>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li><em>Aufnahmebedingungen<\/em><br>Die Aufnahmebedingungen f\u00fcr das Bachelorstudium sind die gleichen wie f\u00fcr das herk\u00f6mmliche Lehramtsstudium.<br>Die Aufnahmebedingung f\u00fcr das Lehramts-Masterstudium ist in der Regel ein qualifizierter fachlich passender Bachelorabschluss, wobei mathematik-didaktische Studienleistungen von mindestens 8 SWS und ein Unterrichtspraktikum nachzuweisen sind.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Pr\u00fcfungen<\/em><br>Zu jedem Modul ist eine Pr\u00fcfungsleistung etwa in Form einer m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung und\/oder einer Klausur zu erbringen. Diese Pr\u00fcfungsleistungen werden in der Regel benotet und mit Kreditpunkten gem\u00e4\u00df ECTS gewichtet. Einzelheiten sind in der Pr\u00fcfungsordnung festzulegen. Zum Bachelorstudium geh\u00f6rt eine Abschlussarbeit, die z.B. aus einem Seminar heraus entstehen kann, oder ein Praxisprojekt, das dann in einer schriftlichen Arbeit dokumentiert wird. Zum Masterstudium geh\u00f6rt eine schriftliche Masterarbeit, die mit der herk\u00f6mmlichen Staatsexamensarbeit zwar vergleichbar ist, aber eine h\u00f6here Wertigkeit als bisher bekommt.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Benotungen<\/em><br>Die Noten k\u00f6nnen wie \u00fcblich vergeben werden. Zus\u00e4tzlich kann eine Umrechnung in eine anerkannte europ\u00e4ische Notenskala erfolgen. Einzelheiten sind in der Pr\u00fcfungsordnung festzulegen.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Umfang der Module<\/em><br>Aus Mobilit\u00e4tsgr\u00fcnden werden im Allgemeinen einsemestrige Module im Umfang von 4 bis 10 SWS empfohlen. In der Mathematik empfiehlt es sich aber bei unmittelbar zusammengeh\u00f6rigen, zweisemestrigen Vorlesungen mit \u00dcbungen auch zweisemestrige Module von insgesamt 12 SWS vorzusehen.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Kreditpunkte<\/em><br>Die Kreditpunkte&nbsp;<em>(credits)<\/em>&nbsp;beim ECTS beschreiben den studentischen Arbeitsaufwand,&nbsp;<em>student workload<\/em>, der zur Erreichung eines Lernergebnisses erforderlich ist. Sie dokumentieren, dass eine Lernleistung erfolgreich erbracht worden ist. Die Qualit\u00e4t der Leistung ergibt sich erst aus der davon unabh\u00e4ngigen Note.<br>Ein Semester umfasst im Schnitt 900 Stunden studentischer Arbeitszeit (Pr\u00e4senzzeit, Vor- und Nachbereitungszeit, Pr\u00fcfungsvorbereitungszeit), wof\u00fcr 30 Kreditpunkte vergeben werden. Also entsprechen einem Kreditpunkt 30 Stunden studentischer Arbeitszeit, es werden dabei 10 Stunden Pr\u00e4senzstudium und 20 Stunden Selbststudium angenommen. F\u00fcr ein Bachelorstudium ergeben sich insgesamt 180 Kreditpunkte, und f\u00fcr das Masterstudium kommen noch 120 Kreditpunkte hinzu.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Studierbarkeit<\/em><br>Die Optionen f\u00fcr das zweite Fach sollten m\u00f6glichst so gestaltet sein, dass Synergieeffekte genutzt werden k\u00f6nnen. Es sollten gen\u00fcgend Beratungsangebote und M\u00f6glichkeiten des kritischen Dialogs zwischen Lehrenden und Studierenden vorhanden sein. Auf eine ausgewogene Betreuungsrelation und einen zumutbaren Arbeitsaufwand f\u00fcr Studierende ist zu achten. Als zumutbar gelten dabei 46 Studienwochen pro Jahr und je Studienwoche 45 Stunden aktive Studienzeit.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Studiendauer<\/em><br>Bei der Festlegung von Regelstudienzeiten wird von ganzj\u00e4hrigen Zyklen mit einer Studiendauer von f\u00fcnf Jahren f\u00fcr ein konsekutives Bachelor\/Masterstudium ausgegangen. F\u00fcr das Bachelorstudium empfiehlt sich eine Regelstudienzeit von drei Jahren und f\u00fcr das Masterstudium eine Regelstudienzeit von zwei Jahren.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Umsetzungskompetenz der Ausbildungsziele<\/em><br>Es sollten gen\u00fcgend Resourcen vorhanden sein, um in den mittleren Semestern auch Extravorlesungen f\u00fcr Lehramtsstudierende anbieten zu k\u00f6nnen und um Lehrerfortbildung gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. Es ist empfehlenswert, Entwicklungspl\u00e4ne \u00fcber Lehrkapazit\u00e4ten zusammen mit anderen Fachbereichen zu erstellen, um Studienpl\u00e4ne f\u00fcr gut studierbare F\u00e4cherkombinationen konzipieren zu k\u00f6nnen. Wichtig ist auch, dass gen\u00fcgend Computer-Arbeitspl\u00e4tze und Softwarelizenzen f\u00fcr die Studierenden zur Verf\u00fcgung stehen.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Evaluation des Studienerfolgs<\/em><br>Eine Evaluation w\u00e4hrend des Studiums geschieht durch st\u00e4ndigen Dialog mit den Studierenden. Weitere Bewertungsverfahren werden durch die Hochschulen geregelt.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Akkreditierung<\/em><br>Neu eingerichtete Bachelor- und Masterstudieng\u00e4nge m\u00fcssen in der Regel durch eine Akkreditierungsagentur akkreditiert werden. Dabei muss die Agentur selbst durch den Akkreditierungsrat akkreditiert worden sein. Die Kosten des Verfahrens hat die Universit\u00e4t zu tragen. Die Akkreditierung erfolgt grunds\u00e4tzlich zeitlich befristet (etwa Regelstudienzeit + 2 Jahre). Ein sp\u00e4teres Reakkreditierungsverfahren ist dann weniger aufwendig als das erste.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">IV. Curriculare Qualit\u00e4tsstandards <\/h6>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Regelstudienzeit f\u00fcr einen konsekutiven Bachelor\/Masterstudiengang betr\u00e4gt 10 Semester, was ungef\u00e4hr 300 Kreditpunkten (CP) entspricht. Rechnet man ein Semester f\u00fcr Pr\u00fcfungen ab, so ergeben sich insgesamt 9&#215;20&nbsp;SWS=180&nbsp;SWS, die w\u00e4hrend des Studiums absolviert werden.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Anforderungen<\/em><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgenden Studienpl\u00e4ne haben Beispielcharakter. Je nach Gegebenheit k\u00f6nnen sie auch noch variiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bachelorstudium<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Mathematik<\/strong><strong><\/strong><\/td><td><strong>CP<\/strong><\/td><td><strong>SWS<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Analysis I, II<\/td><td>18<\/td><td>8V+4\u00dc<\/td><\/tr><tr><td>Lineare Algebra\/Analytische Geometrie I,II<\/td><td>18<\/td><td>8V+4\u00dc<\/td><\/tr><tr><td>Informatik\/ Diskrete Strukturen\/ Elementargeometrie<\/td><td>9<\/td><td>4V+2\u00dc<\/td><\/tr><tr><td>Stochastik<\/td><td>9<\/td><td>4V+2\u00dc<\/td><\/tr><tr><td>Proseminar\/Praktikum<\/td><td>2<\/td><td>2<\/td><\/tr><tr><td>Fachdidaktik<\/td><td>9<\/td><td>8<\/td><\/tr><tr><td>Algebra\/Zahlentheorie<\/td><td>9<\/td><td>4V+2\u00dc<\/td><\/tr><tr><td>H\u00f6here Analysis&nbsp;<a><\/a><a href=\"http:\/\/kmathf.math.uni-bielefeld.de\/standpunkte\/lehrer\/bm03.html#note1\"><sup>1<\/sup><\/a><\/td><td>9<\/td><td>4V+2\u00dc<\/td><\/tr><tr><td>Seminar<\/td><td>4<\/td><td>2<\/td><\/tr><tr><td><strong>Summe<\/strong><\/td><td><strong>87<\/strong><\/td><td><strong>60<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Weitere Anforderungen<\/strong><strong><\/strong><\/td><td><strong>CP<\/strong><\/td><td><strong>SWS<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><em>Zweites Fach inkl. Fachdidaktik<\/em><\/td><td><em>69<\/em><\/td><td><em>48<\/em><\/td><\/tr><tr><td>Softwarepraktikum<\/td><td>2<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>Unterrichtspraktikum<\/td><td>4<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>P\u00e4dagogik\/ Soziale Aspekte<\/td><td>6<\/td><td>4<\/td><\/tr><tr><td>Schwerpunkt\/ Bachelorarbeit<\/td><td>12<\/td><td>6<\/td><\/tr><tr><td><strong>Summe<\/strong><\/td><td><strong>93<\/strong><\/td><td><strong>60<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Unterschied zwischen Mathematik und dem zweiten Fach von 87&nbsp;CP&nbsp;&#8211;&nbsp;69&nbsp;CP=18&nbsp;CP (und 12 SWS) kann zum Beispiel durch Synergieeffekte mit einem mathematiknahen Fach wie Informatik oder Physik ausgeglichen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die angegebenen 8 SWS Fachdidaktik gliedern sich in 4&nbsp;SWS Fachdidaktik im Sek&nbsp;I- und 4&nbsp;SWS Fachdidaktik im Sek&nbsp;II-Bereich auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Veranstaltungen im Schwerpunkt (6 SWS) und die Bachelorarbeit sind aus einem Gebiet zu w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Masterstudium<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Mathematik<\/strong><strong><\/strong><\/td><td><strong>CP<\/strong><\/td><td><strong>SWS<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Mathematische Modellierung \/ Numerische Mathematik<\/td><td>9<\/td><td>4V+2\u00dc<\/td><\/tr><tr><td>Wahlpflicht<\/td><td>12<\/td><td>8<\/td><\/tr><tr><td>Fachdidaktik<\/td><td>6<\/td><td>4<\/td><\/tr><tr><td>Seminar<\/td><td>4<\/td><td>2<\/td><\/tr><tr><td><strong>Summe<\/strong><\/td><td><strong>31<\/strong><\/td><td><strong>20<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Weitere Anforderungen<\/strong><strong><\/strong><\/td><td><strong>CP<\/strong><\/td><td><strong>SWS<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><em>Zweites Fach inkl. Fachdidaktik<\/em><\/td><td><em>31<\/em><\/td><td><em>20<\/em><\/td><\/tr><tr><td>P\u00e4dagogik<\/td><td>24<\/td><td>16<\/td><\/tr><tr><td>Unterrichtspraktikum<\/td><td>6<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>Schwerpunkt\/Masterarbeit<\/td><td>28<\/td><td>4<\/td><\/tr><tr><td><strong>Summe<\/strong><\/td><td><strong>89<\/strong><\/td><td><strong>40<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Seminar darf auch in der Fachdidaktik absolviert werden. Die 4&nbsp;SWS in Mathematikdidaktik gliedern sich in eine Vorlesung und ein Seminar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Veranstaltungen im Schwerpunkt (4 SWS) m\u00fcssen im Gebiet der Masterarbeit liegen. Dieses Gebiet kann der Mathematik, dem zweiten Fach oder einer Fachdidaktik angeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><sup>1<\/sup>&nbsp;Die drei Vorlesungen Algebra\/Zahlentheorie, H\u00f6here Analysis und Mathematische Modellierung\/Numerische Mathematik k\u00f6nnen auch in anderer Reihenfolge als angegeben geh\u00f6rt werden. Sie sollten auf Anwendungen zielen und zum Teil an der Schnittstelle zwischen Mathematik und Fachdidaktik liegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2. <em>Mathematik an der Schnittstelle von Fachwissenschaft und Fachdidaktik<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als dritte S\u00e4ule und Schnittstelle zwischen Fachmathematik und Fachdidaktik sollten nach dem Grundstudium Veranstaltungen angeboten werden, in denen der wissenschaftliche Hintergrund von ausgew\u00e4hlten Themen des Mathematikunterrichts entwickelt wird. Das Lehrangebot sollte zus\u00e4tzlich f\u00e4cher\u00fcbergreifende Teile enthalten und auf Anwendungen der Mathematik hinzielen. Diese spezifischen Veranstaltungen sind f\u00fcr Lehramtsstudierende zu konzipieren und so anzulegen, dass die Eigent\u00e4tigkeit der Studierenden im Hinblick auf ihre sp\u00e4tere berufliche T\u00e4tigkeit gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arnold a Campo (MNU),<br>Gerd Christoph (KMathF),<br>J\u00fcrg Kramer (DMV),<br>Bernd Heinrich Matzat (KMathF),<br>Kristina Reiss (GDM)<br>und Ina Kersten als Koordinatorin.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Verabschiedet vom Pr\u00e4sidium der DMV am 14.09.2003 in Rostock.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Verabschiedet von der Plenarversammlung der KMathF mit Ausnahme von Abschnitt IV.1 am 31.05.2003 in G\u00f6ttingen.<\/em><br>(Der Abschnitt IV.1 wurde danach wie oben stehend \u00fcberarbeitet.)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DMV, GDM, KMathF, MNU Die&nbsp;Mathematik&nbsp;ist eine der \u00e4ltesten und h\u00f6chstentwickelten Wissenschaften. 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