{"id":219,"date":"2023-10-11T22:18:58","date_gmt":"2023-10-11T22:18:58","guid":{"rendered":"https:\/\/kmathf.de\/Home\/?page_id=219"},"modified":"2023-10-11T23:56:21","modified_gmt":"2023-10-11T23:56:21","slug":"richtlinien-und-empfehlungen-zu-bachelor-und-masterstudiengaengen-im-fach-mathematik-fuer-das-lehramt-an-gymnasien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kmathf.de\/Home\/kmathf\/kmathf-standpunkte\/richtlinien-und-empfehlungen-zu-bachelor-und-masterstudiengaengen-im-fach-mathematik-fuer-das-lehramt-an-gymnasien\/","title":{"rendered":"Richtlinien und Empfehlungen zu Bachelor- und Masterstudieng\u00e4ngen im Fach Mathematik f\u00fcr das Lehramt an Gymnasien"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">KMathF-Aktualisierung 2007 eines Textes aus 2003 von DMV, GDM, KMathF, MNU<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die\u00a0<strong>Mathematik<\/strong>\u00a0ist eine der \u00e4ltesten und h\u00f6chstentwickelten Wissenschaften. Weil Mathematik zudem als Basiswissenschaft f\u00fcr Naturwissenschaften, Informatik und moderne Hochtechnologien dient, ist sie auch ein bedeutendes Schulfach. Lehramtsstudierende brauchen eine exzellente und wissenschaftsorientierte Fachausbildung; sie m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus fachdidaktisch, medienmethodisch und erziehungswissenschaftlich qualifiziert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier sollen die 2003 ausgesprochenen Richtlinien und Empfehlungen f\u00fcr die Ausbildung zum Lehrerberuf aktualisiert werden, wobei nun bereits auf Erfahrungen zur\u00fcckgegriffen werden kann, da in einigen Bundesl\u00e4ndern die Lehramtsausbildung bereits nach einem gestuften Bachelor-, Mastermodell geschieht. Es handelt sich hier wieder um das Lehramt an Gymnasien (bzw. Sekundarstufe I,II) und um das Fach Mathematik.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">I. Strukturvorgaben<\/h6>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Gestufter Aufbau:<\/em>\u00a0\u00a0\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Bachelorstudium mit berufsbef\u00e4higendem Zwischenabschluss\u00a0<em>Bachelor of Science<\/em>\u00a0oder\u00a0<em>Bachelor of Arts<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Auf dem Bachelorstudium aufbauendes Masterstudium mit dem Abschluss\u00a0<em>Master of Science\u00a0<\/em>oder\u00a0<em>Master of Arts\u00a0<\/em>oder\u00a0<em>Master of Education<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Nach dem Referendariat berufsbegleitende Fortbildung<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Blickrichtung Lehrerberuf:<\/em>&nbsp;&nbsp; Bereits das Bachelorstudium sollte fachdidaktische und schulpraktische Anteile enthalten.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Durchl\u00e4ssigkeit:<\/em>&nbsp;&nbsp; Eine Revision der Entscheidung zum Lehrerberuf sollte in den ersten Semestern ohne gr\u00f6\u00dferen Zeitverlust m\u00f6glich sein ebenso wie ein nachtr\u00e4glicher Einstieg etwa vom Bachelorstudium der Mathematik in das Lehramtsstudium.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Zwei F\u00e4cher:<\/em>&nbsp;&nbsp; Neben Mathematik muss noch ein weiteres schulrelevantes Fach studiert werden.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Modularisierung:<\/em>&nbsp;&nbsp; Das bedeutet die Einteilung eines Studiengangs in zeitlich und thematisch zusammengefasste Einheiten, genannt&nbsp;<em>Module<\/em>, die jeweils gepr\u00fcft werden.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Kreditpunktesystem:<\/em>&nbsp;&nbsp; Das ist die quantitative Bewertung von Studienleistungen gem\u00e4\u00df dem&nbsp;<em>European Credit Transfer System<\/em>&nbsp;(ECTS), vgl. III.5 unten.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Gleichwertigkeit:<\/em>\u00a0\u00a0 Erstes Staatsexamen und Masterabschluss f\u00fcr das Lehramt an Gymnasien sind gleichwertig.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">II. Ausbildungsziele<\/h6>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Allgemeine Ausbildungsziele<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fundierte mathematische Kenntnisse\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Tiefenverst\u00e4ndnis von Mathematik und \u00dcberblickswissen<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00e4higkeit zum mathematischen Experimentieren<\/li>\n\n\n\n<li>Historisches Verst\u00e4ndnis von Mathematik<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Grundlegende Bef\u00e4higung zu einer wissenschaftlichen Arbeitsweise<\/li>\n\n\n\n<li>Methodenkompetenz, Flexibilit\u00e4t, transferierbare Erkenntnisse<\/li>\n\n\n\n<li>Abstraktionsverm\u00f6gen, Bef\u00e4higung zum Erkennen von Analogien und Grundmustern<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00e4higkeiten zum Erkennen, Formulieren und L\u00f6sen von mathematikhaltigen Problemen<\/li>\n\n\n\n<li>Training von konzeptionellem, analytischem und logischem Denken<\/li>\n\n\n\n<li>Forschungsorientierte mathematische Kompetenz<\/li>\n\n\n\n<li>Kommunikationsfertigkeiten, Bef\u00e4higung zur Teamarbeit, Fremdsprachenkenntnisse<\/li>\n\n\n\n<li>Erwerb von Lernstrategien f\u00fcr lebenslanges Lernen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Berufsbef\u00e4higung durch den Bachelorabschluss<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Mitarbeit in einem Team aus Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Ingenieuren in Verwaltung, Industrie und Wirtschaft<\/li>\n\n\n\n<li>T\u00e4tigkeiten in einschl\u00e4gigen Verlagen und Bildungszentren<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>F\u00fcr den Lehrerberuf spezifische Ausbildungsziele<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fachdidaktische und p\u00e4dagogische Eignung<\/li>\n\n\n\n<li>Wissen \u00fcber das Wesen von Lehr- und Lernprozessen sowie deren Beurteilung<\/li>\n\n\n\n<li>Bef\u00e4higung zum fachkompetenten Einsatz neuer Medien und geeigneter Software im Unterricht<\/li>\n\n\n\n<li>Die Faszination der Mathematik zu erfahren und in der Schule weitergeben zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Erfolgreiches konsekutives Bachelor\/Masterstudium<\/em>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Qualifikation zum Referendariat<\/li>\n\n\n\n<li>Bef\u00e4higung zu einem Promotionsstudium<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bef\u00e4higung und Motivation, berufsbegleitend die mathematische Allgemeinbildung zu erweitern<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">III. Allgemeine Qualit\u00e4tsstandards <\/h6>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li><em>Aufnahmebedingungen<\/em><br>Die Aufnahmebedingungen f\u00fcr das Bachelorstudium sind in der Regel die gleichen wie f\u00fcr das herk\u00f6mmliche Lehramtsstudium.<br>Die Aufnahmebedingung f\u00fcr das Lehramts-Masterstudium ist in der Regel ein Bachelorstudium, in dem zwei Schulf\u00e4cher studiert wurden und ein Professionalisierungsbereich mit didaktischen, schulpraktischen und p\u00e4dagogischen Anteilen absolviert wurde. Die Aufnahme h\u00e4ngt von der Bachelornote und weiteren universit\u00e4ts- oder landesspezifischen Kriterien wie z.B. Aufnahmegespr\u00e4che ab.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Pr\u00fcfungen<\/em><br>Zu jedem Modul ist eine Pr\u00fcfungsleistung etwa in Form einer m\u00fcndlichen Pr\u00fcfung und\/oder einer Klausur zu erbringen. Diese Pr\u00fcfungsleistungen werden in der Regel benotet und mit Kreditpunkten gem\u00e4\u00df ECTS gewichtet. Einzelheiten sind in der Pr\u00fcfungsordnung festzulegen. Zum Bachelorstudium geh\u00f6rt eine Abschlussarbeit, die z.B. aus einem Seminar heraus entstehen kann, oder ein Praxisprojekt, das dann in einer schriftlichen Arbeit dokumentiert wird. Zum Masterstudium geh\u00f6rt eine schriftliche Masterarbeit, die mit der herk\u00f6mmlichen Staatsexamensarbeit zwar vergleichbar ist, aber eine h\u00f6here Wertigkeit als bisher bekommt. In manchen L\u00e4ndern wird auch noch eine zus\u00e4tzliche Pr\u00fcfungsleistung unter staatlicher Obhut gefordert.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Benotungen<\/em><br>Die Noten k\u00f6nnen wie \u00fcblich vergeben werden. Zus\u00e4tzlich kann eine Umrechnung in eine anerkannte europ\u00e4ische Notenskala erfolgen. Einzelheiten sind in der Pr\u00fcfungsordnung festzulegen.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Umfang der Module<\/em><br>Aus Mobilit\u00e4tsgr\u00fcnden werden im Allgemeinen einsemestrige Module im Umfang von 4 bis 10 SWS empfohlen.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Kreditpunkte<\/em><br>Die Kreditpunkte&nbsp;<em>(credits)<\/em>&nbsp;beim ECTS beschreiben den studentischen Arbeitsaufwand,&nbsp;<em>student workload<\/em>, der zur Erreichung eines Lernergebnisses erforderlich ist. Sie dokumentieren, dass eine Lernleistung erfolgreich erbracht worden ist. Die Qualit\u00e4t der Leistung ergibt sich erst aus der davon unabh\u00e4ngigen Note.<br>Ein Semester umfasst im Schnitt 900 Stunden studentischer Arbeitszeit (Pr\u00e4senzzeit, Vor- und Nachbereitungszeit, Pr\u00fcfungsvorbereitungszeit), wof\u00fcr 30 Kreditpunkte vergeben werden. Also entsprechen einem Kreditpunkt 30 Stunden studentischer Arbeitszeit, es werden dabei 10 Stunden Pr\u00e4senzstudium und 20 Stunden Selbststudium angenommen. F\u00fcr ein Bachelorstudium ergeben sich insgesamt 180 Kreditpunkte, und f\u00fcr das Masterstudium kommen noch 120 Kreditpunkte hinzu.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Studierbarkeit<\/em><br>Die Optionen f\u00fcr das zweite Fach sollten m\u00f6glichst so gestaltet sein, dass Synergieeffekte genutzt werden k\u00f6nnen. Es sollten gen\u00fcgend Beratungsangebote und M\u00f6glichkeiten des kritischen Dialogs zwischen Lehrenden und Studierenden vorhanden sein. Auf eine ausgewogene Betreuungsrelation und einen zumutbaren Arbeitsaufwand f\u00fcr Studierende ist zu achten.<\/li>\n\n\n\n<li>Studiendauer<br>F\u00fcr das Bachelorstudium empfiehlt sich eine Regelstudienzeit von drei Jahren und f\u00fcr das anschlie\u00dfende Masterstudium eine Regelstudienzeit von zwei Jahren.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Umsetzungskompetenz der Ausbildungsziele<\/em><br>Es sollten gen\u00fcgend Resourcen vorhanden sein, um in den mittleren Semestern auch Extravorlesungen f\u00fcr Lehramtsstudierende anbieten zu k\u00f6nnen und um Lehrerfortbildung gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen. Es ist empfehlenswert, Entwicklungspl\u00e4ne \u00fcber Lehrkapazit\u00e4ten zusammen mit anderen Fachbereichen zu erstellen, um Studienpl\u00e4ne f\u00fcr gut studierbare F\u00e4cherkombinationen konzipieren zu k\u00f6nnen. Wichtig ist auch, dass gen\u00fcgend Computer-Arbeitspl\u00e4tze und Softwarelizenzen f\u00fcr die Studierenden zur Verf\u00fcgung stehen.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Evaluation des Studienerfolgs<\/em><br>Eine Evaluation w\u00e4hrend des Studiums geschieht durch st\u00e4ndigen Dialog mit den Studierenden. Weitere Bewertungsverfahren werden durch die Hochschulen geregelt.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Akkreditierung<\/em><br>Neu eingerichtete Bachelor- und Masterstudieng\u00e4nge m\u00fcssen in der Regel durch eine Akkreditierungsagentur akkreditiert werden. Dabei muss die Agentur selbst durch den Akkreditierungsrat akkreditiert worden sein. Die Kosten des Verfahrens hat die Universit\u00e4t zu tragen. Die Akkreditierung erfolgt grunds\u00e4tzlich zeitlich befristet (etwa Regelstudienzeit + 2 Jahre). Ein sp\u00e4teres Reakkreditierungsverfahren ist dann weniger aufwendig als das erste. Am Akkreditierungsverfahren wirkt ein Vertreter der f\u00fcr das Schulwesen zust\u00e4ndigen obersten Landesbeh\u00f6rde mit.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">IV. Curriculare Qualit\u00e4tsstandards<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Regelstudienzeit f\u00fcr einen konsekutiven Bachelor\/Masterstudiengang betr\u00e4gt 10 Semester, was 300 Kreditpunkten (C) entspricht. Rechnet man ein Semester f\u00fcr Pr\u00fcfungen ab, so ergeben sich insgesamt ungef\u00e4hr 9&#215;20&nbsp;SWS=180&nbsp;SWS, die w\u00e4hrend des Studiums absolviert werden.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li><em>Anforderungen<\/em><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgenden Studienpl\u00e4ne haben nur Beispielcharakter. Je nach Universit\u00e4t k\u00f6nnen Studienpl\u00e4ne auch ganz anders aussehen. Jedoch handelt es sich hier bei den Mathematikanteilen um Minimalanforderungen, die nicht zu unterschreiten sind. Die Abk\u00fcrzung C steht f\u00fcr Credits.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bachelorstudium<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Fach A<\/strong><strong><\/strong><\/td><td><strong>Fach B<\/strong><\/td><td><strong>A-Didaktik<\/strong><\/td><td><strong>B-Didaktik<\/strong><\/td><td><strong>P\u00e4dagogik<\/strong><\/td><td><strong>Schulpraktikum<\/strong><\/td><td><strong>Optional<\/strong><\/td><td><strong>Ba.-Arbeit<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>63 C<\/td><td>63 C<\/td><td>9 C<\/td><td>9 C<\/td><td>6 C<\/td><td>4 C<\/td><td>14 C<\/td><td>12 C<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Danach k\u00f6nnte ein Beispielplan, der je nach Gegebenheit und Zweitfach noch zu modifizieren ist, wie folgt aussehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Module<\/strong><strong><\/strong><\/td><td><strong>1.Sem.<\/strong><\/td><td><strong>2.Sem.<\/strong><\/td><td><strong>3.Sem.<\/strong><\/td><td><strong>4.Sem.<\/strong><\/td><td><strong>5.Sem.<\/strong><\/td><td><strong>6.Sem.<\/strong><\/td><td><em>Summe C<\/em><\/td><\/tr><tr><td><strong>Lineare Algebra u. Geometrie I,II<\/strong><\/td><td>9<\/td><td>9<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td rowspan=\"4\"><em>63<\/em><\/td><\/tr><tr><td><strong>Analysis I, II<\/strong><\/td><td>9<\/td><td>9<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Stochastik<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>9<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Wahlmodule Mathematik<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>9<\/td><td>9<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>2. Fach<\/strong><\/td><td>12<\/td><td>9<\/td><td>9<\/td><td>11<\/td><td>11<\/td><td>11<\/td><td><em>63<\/em><\/td><\/tr><tr><td><strong>Fachdidaktiken<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>9<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>6<\/td><td>3<\/td><td rowspan=\"3\"><em>28<\/em><\/td><\/tr><tr><td><strong>P\u00e4dagogik, Soziale Aspekte<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>6<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Unterrichtspraktikum<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>4<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Software-Kurs<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>3<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td rowspan=\"3\"><em>14<\/em><\/td><\/tr><tr><td><strong>Proseminar<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>3<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Praktikum \/ Seminare<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>4<\/td><td>4<\/td><\/tr><tr><td><strong>Bachelorarbeit<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>12<\/td><td><em>12<\/em><\/td><\/tr><tr><td><em>Summe C<\/em><\/td><td><em>30<\/em><\/td><td><em>30<\/em><\/td><td><em>30<\/em><\/td><td><em>30<\/em><\/td><td><em>30<\/em><\/td><td><em>30<\/em><\/td><td><em>180<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Veranstalung Lineare Algebra und Geometrie muss gen\u00fcgend viele elementargeometrische Bestandteile enthalten und andernfalls f\u00fcr Lehr\u00e4mtler extra gehalten werden.<ul><li>F\u00fcr 9 Credits Fachdidaktik sind 8 SWS vorgesehen, die sich sich in 4 SWS FachdidaktikVeranstaltung im Sek I- und 4 SWS Fachdidaktik im Sek II-Bereich aufgliedern.<\/li><\/ul><ul><li>Bei den Wahlmodulen Mathematik kann zwischen Algebra\/Zahlentheorie, H\u00f6here Analysis und Mathematische Modellierung\/Numerische Mathematik gew\u00e4hlt werden. Eines der Module wird erst im Masterstudium absolviert. Die drei Module sollten auf Anwendungen zielen und zum Teil an der Schnittstelle zwischen Mathematik und Fachdidaktik liegen.<\/li><\/ul>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eines der Seminare muss im Fach der Bachelorarbeit liegen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Masterstudium<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Fach A<\/strong><strong><\/strong><\/td><td><strong>Fach B<\/strong><\/td><td><strong>A-Didaktik<\/strong><\/td><td><strong>B-Didaktik<\/strong><\/td><td><strong>Praktikum<\/strong><\/td><td><strong>P\u00e4dagogik<\/strong><\/td><td><strong>Profilbereich<\/strong><\/td><td><strong>Ma.-Arbeit<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>25 C<\/td><td>25 C<\/td><td>6 C<\/td><td>6 C<\/td><td>6 C<\/td><td>24 C<\/td><td>8 C<\/td><td>20 C<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Danach k\u00f6nnte ein Beispielplan, der je nach Zweitfach noch zu modifizieren ist, wie folgt aussehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Module<\/strong><strong><\/strong><\/td><td><strong>1.Sem.<\/strong><\/td><td><strong>2.Sem.<\/strong><\/td><td><strong>3.Sem.<\/strong><\/td><td><strong>4.Sem.<\/strong><\/td><td><em>C<\/em><\/td><\/tr><tr><td><strong>Wahl in Mathematik<\/strong><\/td><td>9<\/td><td>12<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td rowspan=\"2\"><em>25<\/em><\/td><\/tr><tr><td><strong>Seminar<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>4<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>2. Fach<\/strong><\/td><td>12<\/td><td>9<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>4<\/td><td><em>25<\/em><\/td><\/tr><tr><td><strong>Fachdidaktiken<\/strong><\/td><td>6<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>6<\/td><td>&nbsp;<\/td><td rowspan=\"3\"><em>42<\/em><\/td><\/tr><tr><td><strong>P\u00e4dagogik<\/strong><\/td><td>3<\/td><td>3<\/td><td>12<\/td><td>6<\/td><\/tr><tr><td><strong>Unterrichtspraktikum<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>6<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Profilbereich<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>8<\/td><td>&nbsp;<\/td><td rowspan=\"2\"><em>28<\/em><\/td><\/tr><tr><td><strong>Masterarbeit<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><td>20<\/td><\/tr><tr><td><em>Summe C<\/em><\/td><td><em>30<\/em><\/td><td><em>30<\/em><\/td><td><em>30<\/em><\/td><td><em>30<\/em><\/td><td><em>120<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Beim Wahlmodul Mathematik (9 C) ist eines der drei Module Algebra\/Zahlentheorie, H\u00f6here Analysis und Mathematische Modellierung\/Numerische zu w\u00e4hlen, das noch nicht im Bachelorstudium absolviert wurde.<ul><li>Das Seminar darf auch in der Fachdidaktik absolviert werden. Es sind 4&nbsp;SWS in Mathematikdidaktik (6 C) vorgesehen, die sich in eine Vorlesung und ein Seminar gliedern.<\/li><\/ul>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Veranstaltungen im Profilbereich m\u00fcssen im Gebiet der Masterarbeit liegen. Dieses Gebiet kann der Mathematik, dem zweiten Fach oder einer Fachdidaktik angeh\u00f6ren.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><em>Mathematik an der Schnittstelle von Fachwissenschaft und Fachdidaktik<\/em><br>Als dritte S\u00e4ule und Schnittstelle zwischen Fachmathematik und Fachdidaktik sollten nach dem Grundstudium Veranstaltungen angeboten werden, in denen der wissenschaftliche Hintergrund von ausgew\u00e4hlten Themen des Mathematikunterrichts entwickelt wird. Das Lehrangebot sollte zus\u00e4tzlich f\u00e4cher\u00fcbergreifende Teile enthalten und auf Anwendungen der Mathematik hinzielen. Diese spezifischen Veranstaltungen sind f\u00fcr Lehramtsstudierende zu konzipieren und so anzulegen, dass die Eigent\u00e4tigkeit der Studierenden im Hinblick auf ihre sp\u00e4tere berufliche T\u00e4tigkeit gef\u00f6rdert wird.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verabschiedet von der Plenarversammlung der KMathF am 5.5.2007 in Gie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KMathF-Aktualisierung 2007 eines Textes aus 2003 von DMV, GDM, KMathF, MNU Die\u00a0Mathematik\u00a0ist eine der \u00e4ltesten und h\u00f6chstentwickelten Wissenschaften. 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